Mit ‘Medienkritk’ getaggte Beiträge

Deichkind: Wer sagt denn das?

Veröffentlicht: Juni 14, 2019 in Kritik, kritische Medien, Musik
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In unübersichtlichen Zeiten immer gut aufpassen, wer etwas sagt…. Danke Deichkind!

… der schaue bitte regelmäßig „Neues aus der Anstalt“!

Glanzstücke waren unter anderen folgende Sendungen:

Sendung vom 7. November 2017 (Themen: Erbschaftssteuer, Lobbyismus, Mont Pellerin)

Sendung vom 22. Mai 2018 (Themen: Rundfunkgebühren, Fernsehen und Zeitungen- wer steckt dahinter…?)

besonders gut war unter anderem auch die Sendung vom 23. September 2014, die bequemerweise nicht mehr über die Mediathek des ZDF einsehbar ist.

 

… ist zwar schon 4 Jahre alt, aber ich möcht´s halt doch posten: der Vollstädigkeit halber, und weil es einfach bestimmt noch nicht jeder kennt… und viel zu gut und wichtig ist!

Der Teil, wegen dem die Ausstrahlung kurzzeitig gerichtlich verboten wurde beginnt ab 37:37 min

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/die-anstalt-klage-zeit-journalisten-scheitern-vor-dem-bgh-a-1129417.html

selber Terror!

Veröffentlicht: Januar 16, 2017 in kritische Medien
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Eine gute Zusammenfassung zum Anschlag am 19.12.16 auf den Berliner
Weihnachtsmarkt an der Gedächniskirche und Medienkritik zur Thematik „Terror“ habe ich bei Holger Kreymeyer auf fernsehkritik.tv gefunden:

SF - 1

„… Terroristen entstehen (…) weil sie den Hass in sich tragen. Und Hass kommt ja irgend woher. Man wird nicht hassend geboren.

Es fällt schon auf, dass in den Medien viel über den Schutz gegen Terrorismus diskutiert wird, -etwa durch Betonpoller, die öffentliche Veranstaltungen schützen oder Personenkontrollen, mehr Rechte für die Fahnder beim Abhören und Mitlesen in sozialen Netzwerken.

Eines jedoch ist überhaupt kein Thema: Der komplette Rückzug Deutschlands aus den Gebieten, im nahen und mittleren Osten. Wäre das nicht die beste Maßnahme gegen islamistischen Terror?
Das dies kein großes Thema ist, liegt auch daran, dass Zuschauern in Sachen Bundeswehrmissionen eben auch nicht die negativen Seiten gezeigt werden:
Was die Bombardierungen in Syrien und speziell in der geschundenen Stadt Aleppo angeht, wird so getan als sei Russland der alleinige Aggressor. Dabei haben die westlichen Staaten dort schon Bomben abgeworfen, als Russland noch gar nicht dabei war.

Und bezeichnend ist auch dies: Am 8. Dezember war Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen in Saudi Arabien. Weder in „Tagesschau“ noch in „heute“ wird darüber auch nur ein Sterbenswort erwähnt.
Es gibt nur einen Text auf tagesschau.de zu dem Thema, der bemerkenswert ist:
Im letzten Absatz wird am Rande erwähnt, dass die Bundeswehr saudische Offiziere ausbildet.
Wir bilden das saudische Militär aus? Dieses Unrechtsstaates, der im Jemen allerschlimmste Gräuel anrichtet, mit Hilfe genau dieses Militärs?
Von eben diesem Krieg ist bekanntermaßen auch nichts zu sehen in den hiesigen Nachrichten.
Wofür es ja laut Claus Kleber eine Erklärung gibt: „Es sind ernsthaft schlechte Zeiten, wenn ein Krieg in den Hintergrund tritt, in dem Tausende sterben, Wohngebiete und Krankenhäuser bombardiert werden und in dem 80% der Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen sind, die nicht mehr kommt.  Der Krieg in Jemen tritt aber in den Hintergrund, weil der in Syrien so viel Platz in den Nachrichten einnimmt. …““
(weiterführende eigene Gedankengänge sind zulässig…)

(Quelle: fernsehkritik.tv ab min 26:19)

 

 

 

„Verteidigungsminister Jung (CDU, 2004) will die Armee zur Sicherung deutscher Wirtschaftsinteressen einsetzen. Das klingt schlimmer, als es ist.“

Nicht Vergessen

(Zitat Kommentar ZEITonline)-

Das erste mal wurden wir so direkt wohl durch Finanzminister Stoltenberg (´92 CDU) auf diese Thema aufmerksam.
Da wussten wir bereits, woher bei den etablierten Medien und Parteien der Wind weht…

-die Kommentare darunter sind teiweise recht gut!

(Denn da, wo alles niedergebombt wird, können schließlich neue Märkte und Rohstoffe erschlossen werden.)

Das ist eine gute Weile her, doch wer Noam Chomskys „10 Manipulationen der Medien an uns!„oder Herbert Marcuses Theorie zur „repressiven Toleranz“ (1965) kennt, weiss, das wir Scheiße häppchenweise serviert bekommen, damit sie nicht erbrochen wird und gut verdaulich bleibt.
NSU-Akten werden geschreddert und es gibt dazu keinen Untersuchungsausschuss,… systemkritische Demos werden in den Medien  nicht erwähnt oder werden verrissen (die OCCUPY-Bewegung wurde belächelt und heruntergespielt, BLOCKUPY mit Polizeigewalt begegnet),  stattdessen Terror-Angst geschürt und ein Islamisten-Feindbild aufgebaut, die Ängste der ultrakonservativen bis rechtsradikalen Teilnehmer von PEGIDA-Demonstrationen werden von CDU und SPD-Politikern „ernstgenommen“  und der deutsche Überwachungs-und Polizeistaat wird ausgebaut, obwohl es in Deutschland keinen einzigen Anschlag gab… (in den ärmsten Ländern sterben jede Sekunde Menschen an Hunger oder anderen Begleiterscheinungen des Kapitalismus, und es wird nicht „Terror“ genannt, sondern wird ignoriert.)

Ein Schelm wer Böses dabei denkt?

… nennt man das noch paradox, wenn die Christlichen Demokraten für Rohstoffe Länder angreifen und die „Piraten“-Partei das Gemeinwohleinkommen im Wahlprogramm haben?